Tragfähige Entscheidungen in Gruppen treffen: Systemisches Konsensieren

Vom 22.03. bis 24.03.2018 habe ich beim Herbert-Wehner-Bildungswerk e. V. an der Weiterbildung Systemisches Konsensieren bei der in Berlin lebenden Konsenslotsin Adela Mahling teilgenommen und bin total begeistert und inspiriert: Das Systemische Konsensieren ist ein konsensnahes Verfahren für Gruppen, um Entscheidungen zu treffen, die tragfähiger sind als solche, die über Mehrheitsentscheidungen entstehen.

Es gibt vier wesentliche Punkte, die dem Verfahren innewohnen, von denen ich sehr begeistert bin. Diese möchte ich, soweit ich sie richtig erfasst habe, an dieser Stelle unbedingt weitergeben:

Begeisterungspunktnummer 1

Am meisten bin ich davon begeistert, wie das Verfahren für mich mit der Haltung der Gewaltfreien Kommunikation harmoniert: „Systemisch“ wird der Prozess nämlich genannt, „weil er systembedingt zu einem konstruktiven und kooperativen Verhalten aller Beteiligten führt“ (SK-Prinzip). In Abstimmungen, die bspw. auf Mehrheitsverfahren beruhen, geht es den meisten darum, ihren (Lieblings-)Vorschlag durchzubringen. Dabei macht strategisches Abstimmen, Konkurrenzdenken, sich gegen andere (Vorschläge) durchsetzen wollen und diese „schlecht machen“ total Sinn. Beim Systemischen Konsensieren wird dieser Mechanismus ausgehebelt: Die Gruppe lernt, dass „Kampf“ keinen Sinn macht, sondern die gemeinsame Suche nach einer Lösung die besten Ergebnisse bringt.

Wie funktioniert das? Weiterlesen

Erst assistieren, dann selber los flanieren

Bildschirmfoto 2018-05-18 um 06.59.24Am 09. Februar 2018 hieß es nach 22 intensiven und erlebnisreichen Ausbildungstagen Abschied nehmen: Von 18 Menschen, die auf ihrem Weg mit der Gewaltfreien Kommunikation in die Trainerausbildung von Klaus Karstädt gefunden haben und vom wundervollen Seminarhaus Knaubenhof in Otting bei Weilheim, auf dem ich bereits im Rahmen meiner Coaching- und Moderationsausbildung mehrere Wochen verweilen durfte.

Von Juli 2017 bis Februar 2018 hatte ich gemeinsam mit zwei anderen Assistentinnen – Flora Lehmann (Stuttgart) und Kerstin Neuhausen (Plauen) – die Möglichkeit bei der Trainerausbildung für Gewaltfreie Kommunikation bei dem Trainer Klaus Karstädt zu assistieren und dabei selber intensiv weiter zur Vermittlung von Gewaltfreier Kommunikation und zu den Themen Methodik & Diaktik zu lernen.

Besonders dankbar bin ich für die Klarheit hinsichtlich der Schlüsselunterscheidungen der Gewaltfreien Kommunikation, die ich Rahmen der Ausbildung erlangt habe.

Abschluss meiner Moderationsausbildung

Screenshot Teilnahmezertifikat Moderationsausbildung

Ein weiterer Meilenstein in meiner „Weiterbildungsbiographie“ liegt hinter mir 🙂 Im Februar 2017 habe ich meine 10tägigen Moderationsausbildung bei Klaus Karstädt abgeschlossen.

Wie auch bereits bei der Coachingausbildung, die ich 2015 bei ihm besucht habe, bin ich ziemlich begeistert und dankbar, dass ich mich für die Ausbildung entschieden habe: Diese ist für mein Lernen wunderbar aufbereitet: Neben der Theorie zum Thema Moderation und vielen kleinen Tipps und Tricks, gibt es ausreichend Raum, um mich selbst auszuprobieren und jede Menge wertschätzendes(!) Feedback zu meinen ersten Schritten als Moderatorin. Und: Klaus Karstädt lebt, was er vermittelt und bietet damit für mich ein Modell, an dem ich wunderbar lernen kann.

Die Moderationsausbildung bei Klaus Karstädt ist aus meiner Sicht nicht nur wertvoll für Menschen, die beruflich als Moderatorin oder Moderator unterwegs sind. Ich kann die Ausbildung auch allen wärmstens ans Herz legen, die regelmäßig in Besprechungen sitzen und frustriert über deren Verlauf und die entstehenden Ergebnisse sind.

Wieder viel gelernt: Coachingausbildung bei Klaus Karstädt

Am 11. Dezember 2015 war es soweit: Der letzte Tag der Coachingausbildung bei Klaus Karstädt und Friederike Kahlau (k-training) stand an.

Die Inhalte der Ausbildung bildeten für mich die ideale Erweiterung des Wissens und der Fertigkeiten,  dich ich mir u. a. beim Business Mediation Center angeeignet habe: Die Theorie- und Methodenbox ist nun reich gefüllt und will nun ausprobiert werden.

Danke an das tolle Trainerteam und die Menschen, die mir auf diesem Weg begegnet sind und mich inspiriert haben.

2016 heißt es nun für mich: Auf in die Praxis!

 

Bald geht’s los! Meine Ausbildung zur Mediatorin am BMC

Auch im Jahr 2014 möchte ich in Sachen Weiterbildung mit großen Schritten vorwärts gehen. Mit dem Ende meiner GfK-Jahresausbildung im November 2013 am Business Mediation Center (BMC) in Königswinter habe ich mich für eine Ausbildung zur Mediatorin entschieden. Da das BMC eine entsprechende Ausbildung anbietet, die auf der Gewaltfreien Kommunikation fußt, werde ich auch 2014 für die acht anstehenden Module wieder nach Königswinter reisen. Ende Januar geht es los und ich bin schon jetzt gespannt, auf das was da kommen mag.

Feiern & Bedauern: Das Ende meiner GfK-Trainerausbildung

Zertifikat GfK TrainerausbildungElf wunderbare und beeindruckende Monaten liegen hinter mir. Elf Monate, die mir viele Möglichkeiten und Anstoß für Lernen und meine Weiterentwicklung gegeben haben. Elf Monate voll von theoretischem Input zu Gewaltfreier Kommunikation in Unternehmen und Organisationen, üben, üben, üben, Höhen und Tiefen in der Gruppendynamik, spannende Diskussionen und konstruktivem Austausch und natürlich jede Menge Lachen. Gestern war es also soweit: Das letzte Module meines GfK-Jahrestraining („Gewaltfreie Kommunikation“ nach Marshall Rosenberg in Unternehmen und Organisationen) in Königswinter am Business Mediation Center (BMC) fand sein Ende. Neben dem leisen Stolz auf das Erreichte und die Entwicklungen, die die Ausbildung bei mir initiiert hat, war der Abschied vom Trainerteam, Jochen Hiester, Andrea Mergel und Sybille Baumgartner, und der neunköpfigen Ausbildungsgruppe nicht ganz leicht. Sieben Module rund um Gewaltfreie Kommunikation im Umgang mit Gruppenprozessen, in Beratung und Führungsverantwortung, gewaltfreie Anwendung von Macht, Empathie und Selbst-Empathie und vielem vielem mehr schweißen ganz schön zusammen und verbinden. Bleibt zu hoffen, dass wir in unserer geplanten Reunion im Frühjahr 2014 auch wirklich wieder alle zusammenfinden, um weiter zu lernen und zu wachsen. Danke an alle für den tollen Nährboden!